Archiv für die Kategorie ‘Arbeitsorganisation’

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Twitter als Lehrer effektiv nutzen II

25. Februar 2010

Twitter ist ja mittlerweile ein altes Thema – zumindest für Netzies. Ich möchte es trotzdem nochmal aufgreifen.

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Beitrag, wie ich als Lehrer Twitter nutzen möchte. Mein Credo: Ich will Fragen an andere Lehrer stellen!

Damals meinte ich, dass man Twitter in irgendeiner Art Zweckentfremden müsste, damit das gut funktioniert (wegen dem Rauschen). Mittlerweile bin ich mit dem “normalen Zweck” und den “normalen Funktionen” voll zufrieden. Ich habe mir meine eigenes kleines Netzwerk zusammen geschustert und wenn ich eine Frage stelle wie “Kennt jemand ein gutes Buch für Freihandexperimente? #Physik” bekomme ich in der Regel innerhalb 1 Stunde 1-3 Antworten aus allen möglichen Enden des Netzes. Mehr will ich nicht! Das funktioniert! Einzige Voraussetzung: Ein gutes Netzwerk.

Wie baut man sich ein Netzwerk auf (einzelne Personen haben dazu schon einiges geschrieben)? Auf einen Nenner gebracht: Selbst Input geben. Ich behaupte mal der eigene Input regelt den Erfolg des Netzwerkes.

1. Beispiel: Christian Spannagel gibt wahnsinnig viel qualitativ hochwertigen Input in sein Netzwerk. Gleichzeitig erntet er auch wahnsinnig viel Output.

2. Beispiel: Jan-Martin Klinge bloggt seit ein paar Monaten und twittert auch fleißig. Seit dem haben wir nach dem Studium wieder Kontakt und konnten uns das eine oder andere mal schon “Bälle zu werfen”.

Das ist Maschendraht! Das ist ein neuronales Netz! Das funktioniert! Und das hilft!

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Denk-dran-Wand II

22. Oktober 2009

Wegen mehrfach geäußertem Wunsch hab ich meine Denk-dran-Wand erweitert und veröffentliche sie hier:

Denk-dran-Wand

Denk-dran-Wand

Ich sollte sie eigentlich besser pflegen …

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Papierkram Ordnungssystem

29. Mai 2009

“Sie sind doch bestimmt Lehrer” sagte heute ein Jüngling an der Kasse einer großen Ramschwarenladenkette. Entlarvt haben mich 6 große Leitz-ähnliche Ordner, 2 Briefablagen und 2 Schreibblöcke. Bevor ich in die Stadt ging dachte ich noch ich könnte mein Lehrerdasein hinter einem zerschlissenen T-Shirt, langen verwehten Harren und ner schwarzen 80er-Pilotenbrille (Bud Spencer Filme) verstecken. Nicht, dass mich in meiner Freizeit ein Schüler aufspürt. Aber die Ordner waren dann wohl zu auffällig. Erwischt!

Jetzt aber mein wirkliches Problem:

In den letzten Monaten hat sich eine Menge Papiermaterial angesammelt das eingeordnet werden will. Aber was für ein Ordnungssystem strebe ich an? Im Ernstfall muss das System fast 50 Jahre funktionieren :-) Eine erste Idee ist nach Klassen 5 – 10 zu sortieren. Da sich in der nächsten Jahrhunderthälfte der Lehrplan aber sicher noch öfters ändert ist das sicher kein System von Dauer. Ich denke ich werde wohl vorerst nach Fächern und Themen sortieren. Egal ob ein Thema in verschiedenen Klassen auftaucht. So ist zumindest auch auf dem Rechner meine Ordnung angelegt.

Wie macht ihr es?

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Materialoverkill: Weniger ist mehr

19. Mai 2009

Ich glaube ein Punkt weshalb ich den heutigen Matheunterricht verbockt habe ist, dass viel zu viele Zettel mit mir rumgeschleppt habe. Als Referendar meint man schnell man müsste immer ein Haufen Material, Blätter und Gruscht mit sich herum schleppen. Dumm wirds dann, wenn der Lehrerpult voller Zettel liegt, die alle irgendwann im Unterricht gebraucht werden. Und Katastophal wirds dann, wenn man darauf nichts mehr findet –> Lehrer sucht verwirrt –> Schüler gelangweilt –> Schüler beschäftigen sich anders –> Lehrer genervt –> Lehrer findet noch weniger –> etc.

Ein ähnliches Prinzip wahrscheinlich bei Unterrichtsskizzen: Man meint die Unterrichtsskizze müsse möglichst ausführlich sein damit man nix vergisst. Oft ist dann das Gegenteil der Fall: Man verliert den roten Faden, weil alles voller Schrift ist. Auch fett drucken hilft wenig.

Ich muss mein Zettelwirtschaftssystem überdenken.

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