Wegen mehrfach geäußertem Wunsch hab ich meine Denk-dran-Wand erweitert und veröffentliche sie hier:
Ich sollte sie eigentlich besser pflegen …

Wegen mehrfach geäußertem Wunsch hab ich meine Denk-dran-Wand erweitert und veröffentliche sie hier:
Ich sollte sie eigentlich besser pflegen …

Der Telekomtechniker hat heut mein Internet mit nem Draht geflickt:
Irgendwie erstaunlich, dass auf schnöden Stücken Draht unser tolles, weltweites Internet basiert. Das war heute mal wieder so ein Moment: Man weiß es eigentlich, aber erst wenn man es wirklich greifen kann begreift man es wirklich.
Erinnert mich an ne Szene aus „Das Boot“: „Torpedos für 20.000 Mark, aber kein verdammtes Stück Draht.“ (Oder so ähnlich)

Ich führe für IT Meldekärtchen ein.
Das sind rote und grüne laminierte Kärtchen (ähnliche Größe wie beim Fußball). Grün bedeutet: „Ich bin fertig“. Rot bedeutet: „Ich brauche Hilfe“.
Die Schüler bekommen diese für eine Arbeitsphase und können so ihren Status anzeigen. Und ich kann das schnell einordnen.
Mal sehen wie’s ankommt.

Was kann es denn für Horrorszenarien am Tag vor der Lehrprobe geben?
Ich hätte ein Vorschlag: Das Keyboard stirbt.
Lösung: F1 oder DEL drücken (siehe Bild)!


Hab eine geniale Projektidee für Physik gefunden. Kollidiert ein wenig mit meinem Stoffverteilungsplan aber vielleicht bring ich es im Sommer noch unter:
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0908/009_solarenergie.jsp
Ich male mir gerade aus, wie meine Schüler in einer sonnigen Pause (fast) CO2-freien Toast-Hawaii verkaufen
Danke Ranga!

Bin seit einiger Zeit fleißiger Bahnfahrer. Doch seit einer Weile wundere ich mich, dass Verbindungen, die ich früher genutzt habe (weil schnell und günstig) über die Verbindungssuche bei www.bahn.de nicht mehr angezeigt werden – hörte man doch nichts von gestrichenen Zügen. Bin dem heute etwas genauer nachgegangen. Dazu ein Beispiel:
Ich will heute abend (Do) gegen 19 Uhr in Ludwigsburg sein. Fahre von Mannheim los. Bisher bin ich immer mit einem IC nach Vaihingen Enz gefahren und dann mit RB/RE weiter nach Ludwigsburg.
Eine normale Suche nach einer Verbindung, die um 19 Uhr in LB ankommt zeigt mehrere Verbindungen. Aber keine brauchbare mit IC. Stattdessen reihenweise ICE-Verbindungen. Die Folge: 35€ ohne Bahncard. Auch eine Verbindung mit EC ist dabei: 1:45 Stunden Fahrtzeit und zweimal umsteigen kosten dann nur noch 27€. Klare Sache – da nimmt man doch den ICE!
Eine genauere Suche (ohne ICE) zeigt mir dann aber doch meine gewünschte, vermeintlich gestrichene Verbindung an (s.o). Und das zu einem guten Preis von 25€! Warum denn nicht gleich so? Da kann die EC-Verbindung mal voll einpacken und der ICE geht zwar 20 – 25 min schneller, kostet aber auch 10€ mehr.
Ich habe irgendwie den Eindruck, die Bahn will über die Verbindungsauskunft ihre teuren ICEs voll bekommen und so langsam aber sicher ein Grund haben die ICs abzuwracken (wenn es niemand weiß fährt auch niemand damit). Dabei sind die ICs tolle Züge. Schnell, günstig oft sehr komfortabel und vor allem findet man man so gut wie immer einen Platz.
Merke: Nicht sich auf die normale Suche verlassen, wenn man eine günstige, schnelle, komfortable Verbindung sucht.
Geheimtipp: IC-Verbindungen (Einstellung: ohne ICE)
Aber: Am besten selbst ausprobieren.

Vor den Ferien habe ich mir von meinen Schülern Rückmeldungen geholt, die ich nun endlich als Einstieg in die Vorbereitung fürs neue Schuljahr ausgewertet habe. Es war eine rein qualitative Umfrage (Zettel mit Plus und Minus). Ich habe mir überlegt, ob ich die Ergebnisse hier veröffentlichen soll, aber wer hätte denn etwas davon?
Über ein paar Auffälligkeiten möchte ich trotzdem schreiben:
Wie oben geschrieben bietet eine qualitative Umfrage durchaus Vorteile. Durch die Häufigkeit von Nennungen kann man zwar manche Schlüsse ziehen, trotzdem fehlen zu wichtigen Aspekten konkrete Aussagen (Sind die Schüler der Meinung sie haben es verstanden).
Mir schwebt für die Zukunft vor, dass ich zum Halbjahr qualitative Umfragen (Zettel mit +/-) mache und zum Schuljahresende aus diesen Antworten einen quantitativen Fragebogen erstelle (z.B.: Ich habe den Stoff verstanden –> „trifft zu“ –> 5 Abstufungen). Wichtig ist hier sicher, dass nicht zu viele Fragen gestellt werden, sondern nur die interessanten und wichtigen. Wurden z.B. zuvor oft unterschiedliche Angaben zur Strenge gemacht, wäre dies eine interessante Fragestellung. Hat diesen Punkt hingegen kaum ein Schüler angesprochen scheint er in dieser Klasse auch nicht groß von Belang zu sein.
Ich möchte auf einer Wikiversityseite Fragen/ Aussagen sammeln, mit denen man so einen Fragbogen bestücken kann. Jeder ist selbstverständlich eingeladen Eigenes hinzuzufügen. Vielleicht kennt auch der eine oder andere einen Tipp, wie man solche Fragebögen gestaltet/durchführt/etc. oder einen Link bzw. Literatur.

Nein, kein Artikel über Zensursula!
Ganz einfach ein verbales Signal oder Ritual, das sehr gut beim unterbrechen der arbeitenden Schüler helfen kann.
Vor allem im Informatikunterricht hilfreich, wo die Schüler oft mit dem Rücken zum Lehrer Sitzen (U-Form: Computer Richtung Wand).
Ich war wirklich sehr erstaunt wie gut das funktioniert.
Einer verschärfende Ergänzung wäre: „Monitore aus!“
Die Softwareseitige Lösung die Monitore auszuschalten gefällt mir nicht so gut. Nervt, wenn es bei einzelnen Rechnern nicht funktioniert.

Ein mir bekannter Lehrer zaubert immer mal wieder eine furchtbar kompliziert aussehende Gleichung mit binomischen Formeln aus dem Ärmel. Während die Schüler sich beim Rechnen einen abbrechen, berechnet er komischer Weise das Ergebnis in einer unglaublichen Geschwindigkeit im Kopf.
Bsp.: (x-12)²-(x-14)² = 0
x=13
Beim zweiten mal dachte ich mir: „Da muss doch ein Zusammenhang bestehen“
Also: 12 durch a ersetzen und 14 durch b.
(x-a)²-(x-b)²=0
Rechen, rechen, rechen, … , Hokuspokus
x=(a+b)/2 (solange a ungleich b!)
Hab ich mir doch gedacht.
Schön! Jetzt kann ich auch Aufgaben zaubern
Eine weitere nette Trickserei mit Binomen:
Behauptung (nicht Rechenweltmeister): „Ich kann 67² im Kopf ausrechnen“. Der Trick:
67²=(67)²=(60+7)²=(3600+840+49)=4489
Den Rest kann man im Kopf schaffen.
Irgendwann will ich mal Kalenderdaten im Kopf ausrechnen können. Im Zivildienst kannte ich da jemanden … aber ich glaub der konnte die auswendig.

„Sie sind doch bestimmt Lehrer“ sagte heute ein Jüngling an der Kasse einer großen Ramschwarenladenkette. Entlarvt haben mich 6 große Leitz-ähnliche Ordner, 2 Briefablagen und 2 Schreibblöcke. Bevor ich in die Stadt ging dachte ich noch ich könnte mein Lehrerdasein hinter einem zerschlissenen T-Shirt, langen verwehten Harren und ner schwarzen 80er-Pilotenbrille (Bud Spencer Filme) verstecken. Nicht, dass mich in meiner Freizeit ein Schüler aufspürt. Aber die Ordner waren dann wohl zu auffällig. Erwischt!
Jetzt aber mein wirkliches Problem:
In den letzten Monaten hat sich eine Menge Papiermaterial angesammelt das eingeordnet werden will. Aber was für ein Ordnungssystem strebe ich an? Im Ernstfall muss das System fast 50 Jahre funktionieren
Eine erste Idee ist nach Klassen 5 – 10 zu sortieren. Da sich in der nächsten Jahrhunderthälfte der Lehrplan aber sicher noch öfters ändert ist das sicher kein System von Dauer. Ich denke ich werde wohl vorerst nach Fächern und Themen sortieren. Egal ob ein Thema in verschiedenen Klassen auftaucht. So ist zumindest auch auf dem Rechner meine Ordnung angelegt.
Wie macht ihr es?